30 Jahre Morbid Jester

Morbid Jester feiert 30-jähriges Bestehen

Don’t Stop Fighting For Metal…Until The Battle Is Won!

Unter diesem Motto mischen Morbid Jester aus Hessen seit nunmehr 30 Jahren in der Heavy-Metal-Szene mit. Gegründet 1988 spielen Morbid Jester in der Tradition des „German Power Metal“. Warum diese 5 Herren auf dem Foto so grimmig gucken, ist dem Verfasser dieses Beitrags nicht bekannt, zumals er sie als sehr freundlich kennt   😉

In 1988 gründeten sich Morbid Jester zunächst unter dem Namen „Milzbrand“ als deutschsprachige Punk-Rock-Band.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Mathias Georg (Voc), Markus Hain (Dr), Thomas Strömmer (Git), Heiko Diehl (Git), Michael Weitzel (Bass).

Nach kurzer Zeit war das Line-Up wie folgt: Mario Bäcker (Git.), Markus Hain (Dr.), Thomas Strömmer (Git.), Udo Krause (Bass), Mathias Georg (Voc.).

Mit dieser Besetzung bewarben sich Morbid Jester unter anderem bei einem von der IG-Metall (wie passend) Herborn ausgeschriebenen Bandwettbewerb und erlangten dabei den 2.  Platz.

Angespornt durch diesen Erfolg wagten sie im August/September 1992 den Schritt in ein Tonstudio, um das erste Demo-Tape zu produzieren. „First Audience“ wurde im Jacca-Musik-Studio  in Kreuztal aufgenommen.

Neben etlichen Auftritten wurden natürlich jede Menge neue Songs geschrieben, da das erklärte Ziel der Band war, eine komplette Vollzeit-CD auf den Markt zu bringen.

Also buchte man sich im April 1994 im Dust-Music-Studio in Hilchenbach ein und produzierte zusammen mit S.L. Coe (ex Scanner, Angel Dust) besagten Silberling. Unter dem Titel  „Until The Battle Is Won“  fanden sich Abnehmer nicht nur in Deutschland, sondern unter anderem auch in Japan und Griechenland.

Den Höhepunkt stellte jedoch ein Auftritt im Vorprogramm der NWOBHM-Ikonen „Saxon“ in Erndtebrück-Birkelbach dar.

Ermutigt durch den Erfolg der beiden Eigenproduktionen beschloss man im Mai 1996 ein neues Album zu produzieren. In 1996 wurde ein weiterer Silberling produziert. Für den „Until“-Nachfolger „Irony Of Fate“ mietete man sich im Red Stone Music Studio in Biedenkopf ein.

Als Produzenten konnte man – wie auch schon beim 1992er Demo „First Audience“ – für diese Polycarbonatscheibe Markus Schneider gewinnen.

Im Folgejahr verließ Mathias wegen Musikalischer Differenzen die Band. Mit Stefan Scholl fand sich jedoch schnell ein geeigneter Nachfolger.

Mit neuem Schwung widmete sich die Band dem Songwriting und es wurde im September 1989 das Album
„Gates To Valhalla“ in den Dust-Music-Studios in Zusammenarbeit mit dem Produzenten S.L. Coe ausgearbeitet.

Mit Iron Glory Records fanden Morbid Jester einen fairen Partner, diesen gelungenen Longplayer im Frühjahr 1999 zu präsentieren.
Nach Auftritten mit Dr. Death, Ulan Bator, Reactor und vielen mehr musste Stefan Scholl im Jahr 2000 die Band aus beruflichen Gründen leider verlassen.

Weiter ging es dann mit dem „alten Freund“ Stephan (Addi) Eichert, ein ausgezeichneter Shouter, der sich mehr als Perfekt in die Band einfügte.

Neues Songwriting mit Stefan stand nun an und im Jahr 2002 war ein neuer Longplayer geplant.

Jedoch kam es nicht mehr dazu. Ein schwerer Schicksalsschlag traf die Band, als Stefan bei einem tragischen Arbeitsunfall tödlich verunglückte.

Dieser Umstand lähmte die Band für lange Zeit, bis dann in 2004 mit Allan Bunell ein neuer Charismatischer Sänger zur Verfügung stand.

Einige Auftritte wurden nun gespielt, Mario Bäcker verlies die Band zwischenzeitlich aus beruflichen Gründen.

Im Sommer 2006 stieß Sebastian „Buddy“ Eisentraut als dritter Gitarrist zur Band hinzu. Dieses erwies sich im Nachhinein als echter Glücksfall, da Mario „Wusel“ Bäcker im Frühjahr 2007 die Band aus beruflichen Gründen leider verlassen musste.
Im gleichen Jahr verließ Sebastian die Band jedoch wieder und so ging die Suche nach einem 2. Gitarristen los.
Bis zum Wiedereintritt von Mario Bäcker Ende 2009 füllte diesen Part Chris Bunnell aus.
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  • Winestock-Festival Neustadt/Weinstraße 15.-17.07.2011
Im Juni 2012 ersetzte Chris Bunnell erneut Mario Bäcker als Gitarrist, der die Band aus persönlichen Gründen verlassen hatte.

In 2012 konnte die Band mit ihren alten und vielleicht neuen Fans geile Metalpartys feiern und richtig einheizen.

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  • Pub Highlander, Dillenburg 18.02.2012

Im Jahr 2014 erschien das Re-Release des Demo-Tapes „First Audience“ mit Bonusmaterial auf CD. Der aktuelle Longplayer „Something Wicked“ erblickte im Oktober 2016 das Licht der Welt.

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  • GreenRock Festival, Herborn 29.08.2015

Seit Dezember 2017 füllt Davin Schuh den Part des Lead-Gitarristen als Nachfolger von Chris Bunnell aus.

 

Nächster Termin:
26.01.2019: Szenario – Kleinkunstbühne -, Marburg, Deutschland

Meilensteine der Band:
First Audience (1992 – Demo Tape)
Until The Battle Is Won (1994)
Irony Of Fate (1996)
Gates To Valhalla  (1999)
First Audience (2014 Re-Release inkl. 4 Bonus Tracks)
Something Wicked (2016)

Mitglieder der Band:
Allan Bunnell – Vocals
Thomas Strömmer – Guitar
Davin Schuh – Guitar
Udo Krause – Bass
Markus Hain – Drums

Info:
Homepage
Facebook

 

 

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