AND THEN SHE CAME – Kaosystematiq

AND THEN SHE CAME – Kaosystematiq erscheint am 21.09.2018

 

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Ihr Debüt „And Then She Came“ markierte 2016 einen wichtigen Neuanfang für die Band, die zuvor schon viele Jahre in ähnlicher bzw. identischer Besetzung, aber mit anderer stilistischer Ausrichtung als Krypteria große Erfolge feierte (u.a. Goldauszeichnung, Wacken Open Air, Arenashows in Asien).

Unter dem neuen Namen wurden die Ketten der Vergangenheit gesprengt und das viel zu enge Korsett abgelegt. Statt den symphonischen Klängen von früher hat sich das Quartett seit seinem Restart Modern-Rock mit organischen Power-Grooves, packenden Metal-Riffs, dynamischen Spannungsbögen, progressiven Einschüben und subtilen Elektro-Elementen verschrieben. Diese Standortbestimmung war als Grundlage für die weitere Entwicklung enorm wichtig und hat das neue Album „Kaosystematiq“ erst ermöglicht.


Bunt ist das neue Schwarz-Weiß

Nach der gelungenen Metamorphose lässt das Zweitwerk AND THEN SHE CAME nun zur vollen Blüte reifen und sich facettenreich und farbenfroh entfalten – das bunte Artwork von
Gustavo Sazes (u.a. Arch Enemy, Epica, Machine Head) darf also durchaus symbolisch verstanden werden.

Für mich bedeutet AND THE SHE CAME die Freiheit, das zu machen, worauf wir Bock haben<, stellt Sängerin Ji-In klar.

 

Der Kreativität wurde demnach freien Lauf gelassen, wodurch sich die musikalischen Grenzen in viele Richtungen erweitert haben. Am auffälligsten ist sicherlich der neue Mut zur Einfachheit, der den catchy Shuffle „Come On, Come On“ und den mit Aerosmith-Appeal abgehenden Groover „White Dog“ auszeichnet. Am anderen Endes des Spektrums stehen der epische Breitwandrocker „As The Battle Rages On“ und der mit ausgeprägter Laut/leise-Dynamik arbeitende Opener „Sick Of You“, der zudem mit einer orientalischen Note überrascht. Bemerkenswert sind überdies die konsequent poppige Ausrichtung von „More Than Everything“ sowie die zerbrechliche Gänsehaut-Ballade „Unbroken“, bei der besonders Ji-In glänzen kann.

 

 

Gegensätze ziehen sich an

Das neue Album ist sowohl kommerzieller als auch kantiger, sowohl straighter als auch komplexer – und diese Widersprüche spiegelt der Albumtitel „Kaosystematiq“ wider. Er bezieht sich jedoch nicht nur auf die Musik, sondern auch auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten in der Band. Bauch vs. Kopf sozusagen: Die einen schießen spontan mit ihrer Kreativität aus der Hüfte („Kaos“), die anderen arbeiten sehr organisiert und haben dabei auch die Musiktheorie im Hinterkopf („Systematiq“). Diese Gegensätze ziehen sich an – und sie machen den besonderen
Reiz von AND THEN SHE CAME aus!

>Ich habe in meiner Persönlichkeit viele unterschiedliche Facetten und liebe es, sie alle ausleben zu können<, betont die anmutige Frontfrau.

>Das Leben ist vielschichtig und ich will es auch sein – pure Freiheit! Deswegen setzen wir uns als Band innerhalb unseres eigenen Kosmos keine Grenzen.<

 

Der weiße Hund

Die Vielschichtigkeit gilt auch für die Texte, die verschiedene Bereiche aufgreifen. Neben persönlichen und gesellschaftskritischen Themen gibt es mit „White Dog“ erstmals auch einen reinen Partytext. >Unser Freund Andreas Thümmler betreibt die Brennerei St.Kilian und bot uns an, eine eigene AND THEN SHE CAME-Edition zu machen: 666 Flaschen mit 66,6%<,
berichtet Bassist Frank stolz. >Dabei handelt es sich um einen Single Malt, der nur kurz gereift und noch klar ist, weswegen er in Europa nicht als Whiskey bezeichnet werden darf. Der Spitzname für dieses Destillat stammt noch aus Zeiten der Prohibition und lautet „White Dog“.
Für diese coole Aktion wollten wir uns mit einem eigenen Song bedanken. Ich hoffe, man kann den Exzess heraus hören…<, lacht Mr. Partyanimal. >Obwohl die Nummer sich deutlich von unseren sonstigen Stücken unterscheidet, kam sie überall super an, so dass wir uns nach einigen Diskussionen letztendlich dazu entschlossen haben, sie aufs Album zu nehmen. Das hat sich im Laufe der Monate einfach so ergeben – da steckt kein lange geplanter MarketingCoup dahinter.< Auch hier also wieder „Kaosystematiq“ – das Thema zieht sich durch alle Ebenen rund um das Zweitwerk, das somit quasi ein Konzeptalbum ohne Konzept ist.
Verwirrend, oder? Aber Schubladendenken ist nun mal nicht das Ding von AND THEN SHE CAME.

 

Also: Ohren, Augen und Geist öffnen, „Kaosystematiq“ aufdrehen und in die bunte Welt des Aachener Quartetts eintauchen!
Marcus Schleutermann (Rock Hard, EMP rockinvasion)

 

Line-up:
Ji-In Cho – vocals
Olli Singer – guitars
Frank Stumvoll – bass
S.C. Kuschnerus – drums

Tracklist:
01. Sick Of You / 02. Perfect As You Are / 03. As The Battle Rages On / 04. Come On, Come On
/ 05. Devastation Anyone? / 06. More Than Everything / 07. Shine On, Supernova / 08. White
Dog / 09. I Just Cannot Trust Myself / 10. Into The Open / 11. Unbroken
Spielzeit: 43:00

Kontakt: doro@absolutptomotion.de

 

AND THEN SHE CAME auf Tour:
21.09. Aachen, Saalbau Rothe Erde
22.09. Dortmund, FZW
23.09. Mannheim 7er Club
24.09. Augsburg, Spectrum
26.09. Ludwigsburg, Rockfabrik
27.09. Siegburg, Kubana
28.09. Nürnberg, Hirsch
29.09. Trier, Exzellenzhaus

 

Am 22. September wird RLR-Didi in Dortmund im FZW die Band And Then She Came interviewen.

Weitere Infos:

And Then She Came

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