The 69 Eyes – The Best Of Helsinki Vampires

 

Die 1989 gegründete Band The 69 Eyes aus dem finnischen Helsinki legten nach dem 25. Bandjubiläum nun auch ihr erstes Best Of Album vor.

The 69 Eyes - The Best Of Helsinki Vampires
Während sie am Karrierebeginn noch als Sleaze- und Garage-Rockband galt, wurde der Sound im Laufe der Jahre immer dunkler und düsterer.
Auf dem Doppelalbum werden nun die Freunde der Band kräftig bedient.
Während mit Songs wie Rocker, Dead Girls Are Easy oder Love Runs Away die Freunde der rockigeren Riffs zufrieden gestellt werden, geht es andererseits mit dem düster angehauchten Radical zur Sache.
Langweilig wird es bei dieser Doppel-CD zu keinem Zeitpunkt.
Die Reihenfolge der Songs wurde zum Glück nicht zeitlich geordnet sondern bunt durchgemischt und zeigen die ganze Bandbreite der Band.
Für Zuhörer, die wie ich noch nicht oft mit der Band in Verbindung gerieten, enthält dieses Best Of Album einige Überraschungen parat und Songs mit Ohrwurmcharakter wie Tonight, Lost Boys oder auch Never Say. Die gingen mir nach dem anhören den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf.
Sister of Charity, Red oder auch Lost Without Love sind weitere Beispiele von Liedern, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Auch wenn manches doch sehr an HIM oder die Sisters of Mercy erinnert, macht das Album auch nach mehrmaligem hören immer wieder Spass,

Fazit: Ein Best Of Album welches nicht nur Anhängern der oben genannten Bands gefallen dürfte.
Ein Reinhören empfiehlt sich sowohl für Sleazerock- und auch Gothic Fans.

VÖ Jahr : 2013

Wildchild

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Uriah Heep – Live at Koko

Wenn eine Band, wie Uriah Heep, welche bereits seit über 45 Jahren im Rockgeschäft tätig ist, ihr mittlerweile 14. Live-Album auf den Markt wirft, ist die Erwartungshaltung verständlicherweise erst einmal verhalten.
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Uriah Heep - Live at Koko Cover

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Seven Thorns: Blütenreiner, skandinavischer Powermetal

Albumrezension vom zweiten Album der dänischen Powermetaller Seven Thorns

Ich durfte die Jungs aus Dänemark um den Gründer Lars Borup bereits lange vor Release des Silberlings live erleben,
als die Powermetaller in Ingolstadt auf Promotour für ihr zweites Album in dieser Besetzung unterwegs waren.
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dass die Titelwahl der aktuellen Scheibe darauf beruht, dass sie in dieser Besetzung als Band erst ihren Weg gefunden
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BLACKBIRD mit “Of Heroes And Enemies”

BLACKBIRD (Fotoquelle: Pure Steel Promotion)Tja, was gibt es zu schreiben zu den “Shooting”-Stars der hiesigen Rockszene. Viel Wirbel im Vorfeld steigerte die Vorfreude im Hardrock-Lager. Zurecht. Mehr im Fahrwasser von Airbourne und Konsorten als an den Zügeln des AC/DC Rock’n’Roll Trains zeigen BLACKBIRD auf ihrem Debüt – lässt man mal den 2011er Output “It’s Only Rock’n’Roll” unter der Fahne von Frontmann Angus Dersim weg – Qualitäten, die eine Hardrockband im abgegrasten Genre zeigen muss. Fette Riffs, druckvolle Produktion, dreckige Stimme, eine enorme Energie und keine überlange Tracklist. Auf den Punkt gebracht hat die Band einfach Eier und zeigt das auch zur Genüge auf den knapp bemessenen 37 Minuten Laufzeit.

Den ganzen Text gibt es hier auf Tons Of Rock nachzulesen …