Das war Rock am Stück 2017

Rock am Stück – Fritzlar hat gerockt – und wie!

„Rock am Stück 2017“.
WOW!- war das ein Hammer! – Aber lest selbst…


Wenn man für ein Festival mal eben 400 km Anfahrt in Kauf nimmt, muss es sich rentieren – und da neben „Kärbholz“ auch „Battle Beast“ und „Powerwolf“ sowie unsere immer gerne gespielten Freunde von „Dawn of Destiny“ mit im Line-up waren, hieß es nicht lange überlegen und gleich mal Karten für „Rock am Stück“ besorgt.
Die erste Überraschung kam beim Bezahlen: Unter 40 EURO für die 2-Tageskarte (der Warmup am Donnerstag kam noch als Schmankerl obendrauf) inklusive Camping – Das nenne ich mal ein echtes Schnäppchen!

Aber jetzt zum Festival:
Kurz und Schmerzlos – „Rock am Stück“ rockte – von Anfang bis Ende, vom Veranstalter, den Mitarbeitern und den Bands, von der Security zu den Fans und von den Imbisbuden bis zu den Bierpreisen. Alles vom Feinsten!
Und um es nicht unerwähnt zu lassen – auch die Dixies rockten – zumindest innerhalb des Festivalgeländes.
Einziges Manko für verschwitze Metal-Maniacs: Die fehlenden Duschen – aber hier hat der Veranstalter für die 10. Auflage von „Rock am Stück“ eine Nachbesserung in 2018 versprochen.

Der erste Eindruck, nachdem man auf dem Campground seinen Platz gesichert hatte:
Man fühlt sich wohl. (Woran auch das nette Begrüßungsbanner einen Anteil hat)

Auf dem Festivalgelände angekommen wurde über einen Umweg über den Wertmarkenstand natürlich der Bierausschank geentert – und leider auch ein kleinerer negativer Umstand zur Kenntnis genommen: Keine Pfandbecher mit Motiv sondern billige Wegwerfbecher (wobei die Betonung auf Wegwerfbecher liegt – Müllvermeidung ist hier noch ein Fremdwort) – Aber dafür konnte der günstige Bierpreis überzeugen.

Für die Fotografen gab es eine kurze Einweisung in die Vorsichtsmaßnahmen im Fotograben wegen der Pyrotechnik (Vorbildlich) und dann konnte auch schon das erste Motiv eingefangen werden.
„Ehrensache“ machten als erste Band des Tages einen guten Job und konnten, genauso wie die folgenden „Addict“ das noch zählbare Publikum überzeugen.
Bei der Gelegenheit sollte auch der Sound hervorgehoben werden. Dieser war von der ersten bis zur letzten Band hervorragend!

Als erste Überraschung betrat um 15:30 „GrimGod“ die Bühne, die mich schlichtweg von den Socken haute.
Wirklich eine Hammer-Liveband, die ab jetzt sicher öfter bei RockLiveRadio zu hören sein wird.

GrimGod

Weiter ging es mit „Schlussakkord“ und „nulldB“ während sich der Platz vor der Bühne langsam füllte.

Mit den Schweden von „Jesus Chrüsler Supercar“ trat anschliessend die erste internationale Band auf die Bühne und haute den Anwesenden Ihren rotzigen Rock um die Ohren. (Erwähnung am Rande: Fredde Karnell vs. Whiskyflasche 1:0)

Jesus Chrüsler Supercar

Pünktlich um 22:00 Uhr begannen schließlich die Headliner des ersten Tages „Kärbholz“ Ihr Set und ließen keinen Zweifel daran, dass das ca. 2000 köpfige Freitagspublikum nur wegen Ihnen gekommen war.

Kärbholz

Leider muss ich gestehen, dass ich – während als letzte Band des Tages „Mind Driller“ auftrat – bereits friedlich in meinem Zelt lag und mir die musikalischen Vorlieben meiner Camping-Nachbarn bei einem Abschlussgläschen zu Gemüte führte.

Am Morgen des zweiten Tages schaffte es die unermüdliche Crew von „Rock am Stück“ tatsächlich, das Festivalgelände vom Müll des Vortags zu befreien und schuf so die besten Voraussetzungen für die Fans, den ersten Interpreten des Tages „Vulpes Animus“ in Begleitung der Feuershow der „Dancing Flames“ zu geniessen.

Bei den folgenden „Die! She Said“ war das auch bitter nötig, denn neben dem typischen Moshpit gab es auch die erste „Wall of Death“ auf die einige nur gewartet hatten (Rasenkontakt war hier unvermeidlich)

Mit dem Melodic-Speed-Metal von „Dawn of Destiny“ und Ihrer Sängerin Jeanette ging es mit gleicher Geschwindigkeit weiter und die Band aus Bochum konnte mit Ihrem überzeugenden Auftritt sicher weitere neue Fans dazugewinnen.

Dawn of Destiny

Danach hiess es erstmal durchschnaufen, als „Unherz“ (aktueller Longlayer „Das Volk stellt die Leichen„) auf die Bühne gingen.

Während „Pyogenesis“ füllte sich dann langsam die Arena und die Show erreichte meinen persönlichen Höhepunkt, als Kinder aus dem Publikum auf die Bühne geholt wurden, um mit der Band zu rocken.

Zu „Battle Beast“ brauche ich eigentlich nicht viel schreiben. Jeder der mich kennt weis, dass ich Fan der Band um Frontfrau Noora bin und dass Ihre Bühnenperformance für mich schlichtweg der Hammer ist.

Battle Beast

(Werbung in eigener Sache – für weitere Bilder klicke hier)

Vor ca. 2700 Fans dann der Höhepunkt des Samstags: „Powerwolf“.
Show, Pyros, Songs, Stimmung….. – Ich mach es mir einfach: Wer nicht da war, ist selber schuld!

Powerwolf

Da die Heimreise doch etwas länger dauerte (4 Stunden) machte ich mich kurz nach „Powerwolf“. auf den Heimweg. Somit habe ich leider „Hell-O-Matic“ verpasst.

Als Fazit: Geile Veranstaltung, Geile Bands, Geile Organisation, Geiles Personal, Geile Location (OMG – so viel Geilheit…gibt’s ja gar nicht).
…Und dann gabs da noch Kinder die während einem Liveauftritt auf die Bühne geholt werden, einen Heiratsantrag auf der Bühne, einen Feuerspuckenden Organisator usw.
Nächstes Jahr ist „Rock am Stück“ schon fest eingeplant.

Und das Beste zum Schluss:
Nächstes Jahr zur selben Zeit: „Rock am Stück“ mit „Doro“ und „Tankard“.Herz, was willst Du mehr?

Euer

MK

 

Links:

Rock am Stück Homepage
Tickets für 2018

Bands Freitag:
Ehrensache bei Facebook
Addict bei Facebook
GrimGod Homepage
Schlussakkord Homepage
NullDB Homepage
Jesus Chrüsler Supercar Homepage
Kärbholz Homepage
Minddriller bei Facebook

Bands Samstag:
Vulpes Animus Facebook
Die! She Said Homepage
Dawn of Destiny Homepage
Unherz Homepage
Pyogenesis Homepage
Battle Beast Homepage
Powerwolf Homepage
Hell-O-Matic Homepage

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